Pflanzen im Malawibecken

Pflanzen im Aquarium sehen schön aus. Sie bilden einen tollen Farbkontrast zur meist felsigen Malawi Aquarium Landschaft. In einem Malawibecken werden Pflanzen aber nicht unbedingt benötigt. Es eignen sich dafür auch nur wenige Aquarienpflanzen-Arten. Welche Arten das sind, soll dieser Artikel klären.

Gibt es Pflanzen im Malawisee?

Diese Frage stellen sich viele Aquarianer zu Recht. Die Antwort: Ja, aber nur sehr wenige!

Im Malawisee wachsen Wasserpflanzen hauptsächlich in geschützten Buchten, Flussmündungen und Röhrichtzonen. Die typischen Felszonen, in denen die Mbunas leben, sind jedoch nahezu pflanzenfrei. Der Grund:

  • Starke Wellenbewegung: An der Felsküste herrscht ständige Brandung
  • Felsiger Untergrund: Bietet wenig Halt für Wurzeln
  • Aufwuchsfresser: Mbunas raspeln alles ab, was auf Felsen wächst
  • Tiefes, klares Wasser: Nur in flachen Bereichen dringt genug Licht für Pflanzenwuchs

In der Sandzone kommen vereinzelt Vallisneria-Arten vor, aber auch hier ist die Pflanzendichte gering.

Fazit für die Aquaristik: Ein rein biotopgerechtes Malawi Becken käme komplett ohne Pflanzen aus. Dennoch sind einige robuste Pflanzenarten als dekoratives Element durchaus erlaubt und verbessern sogar die Wasserqualität.

Welche Pflanzen für das Malawibecken?

Aquarienpflanzen müssen nicht zwingend in ein Malawi Aquarium. Dennoch werden wohl die meisten ein paar Pflanzen als Eye-Catcher ins Becken geben wollen. Da weichblättrige Arten gerne von den Fischen angefressen werden, solltest du auf diese Pflanzenarten verzichten. In wenigen Tagen würden diese von den Fischen angefressen werden. Verwende deshalb nur hartblättrige Arten!

Dazu zählen zum Beispiel:

  • Valisneria spiralis
  • Valisneria gigantea
  • Microsorium pteropus
  • Anubia barteri var. nana
  • Anubia barteri

Einen extremen Pflanzenwuchs brauchst du nicht zu fürchten. Durch die etwas dunkleren Lichtverhältnisse in einem Malawibecken hält sich das Wachstum der Pflanzen sehr in Grenzen. Auf einen Pflanzendünger solltest du trotzdem verzichten, da die chemische Keule den Tieren schadet oder zumindest deren Gesundheit nicht förderlich ist.

Vor- und Nachteile von Pflanzen im Malawibecken

Vorteile:

  • Optischer Kontrast: Grün lockert die Steinlandschaft auf
  • Wasserqualität: Pflanzen bauen Nitrat ab und produzieren Sauerstoff
  • Versteckmöglichkeiten: Zusätzlicher Schutz für schwächere Fische
  • Natürliche Algenkonkurrenz: Weniger Probleme mit Fadenalgen
  • Beruhigung: Dichte Bepflanzung kann aggressive Fische etwas besänftigen

Nachteile:

  • Pflegeaufwand: Abgestorbene Blätter müssen entfernt werden
  • Ausgegraben: Buddelwütige Barsche graben Pflanzen aus
  • Angefressen: Viele Pflanzenarten werden von Mbunas vertilgt
  • Nicht biotopgerecht: Im Malawisee gibt’s in der Felszone keine Pflanzen
  • Lichtbedarf: Manche Arten brauchen mehr Licht als Malawi Barsche vertragen

Empfehlung: Wenige, robuste Pflanzen als Akzente setzen, aber nicht das ganze Becken bepflanzen.

Die besten Pflanzen im Detail

Vallisneria spiralis (Gewöhnliche Vallisnerie)

Die klassische Malawi-Pflanze schlechthin!

Eigenschaften:

  • Lange, schmale, bandförmige Blätter (30-50 cm)
  • Wächst aus Ausläufern (bildet “Wiesen”)
  • Sehr robust und anspruchslos
  • Verträgt hartes, alkalisches Wasser perfekt

Pflege:

  • Einfach in den Sand stecken oder an Stein binden
  • Braune Blattspitzen regelmäßig abschneiden
  • Ausläufer können nach Belieben entfernt werden

Standort: Hintergrund, Seitenränder

Besonderheit: Diese Pflanze kommt tatsächlich im Malawisee vor!


Vallisneria gigantea (Riesen-Vallisnerie)

Die große Schwester der spiralis.

Eigenschaften:

  • Sehr lange Blätter (bis 2 Meter!)
  • Breiter als V. spiralis (1,5-2 cm)
  • Imposante Optik, besonders für große Becken
  • Bildet ebenfalls Ausläufer

Pflege:

  • Wie V. spiralis, aber mehr Platz einplanen
  • Blätter können an der Wasseroberfläche abgeschnitten werden
  • Braucht tieferen Sand (mindestens 5 cm) für kräftige Wurzeln

Standort: Nur Hintergrund, braucht viel Platz

Tipp: Für kleinere Becken unter 400 Liter eher nicht geeignet.


Anubias barteri var. nana (Zwerg-Speerblatt)

Der Klassiker für Barschbecken!

Eigenschaften:

  • Kleine, ledrig-harte Blätter (5-8 cm)
  • Sehr langsam wachsend
  • Extrem robust, nahezu unzerstörbar
  • Dunkelgrün, kompakter Wuchs

Pflege:

  • NICHT in den Boden pflanzen! Rhizom fault sonst
  • Auf Stein oder Wurzel aufbinden (Nylonfaden, Sekundenkleber)
  • Minimal-Pflege, nur gelegentlich alte Blätter entfernen

Standort: Vordergrund bis Mitte, auf Steinen

Besonderheit: Wird selbst von hungrigen Mbunas nicht angefressen!


Anubias barteri (Großes Speerblatt)

Die größere Variante der nana.

Eigenschaften:

  • Größere Blätter (8-15 cm)
  • Ebenfalls ledrig und hart
  • Bildet dichte Bestände
  • Sehr dunkelgrün, fast schwarzgrün

Pflege:

  • Wie var. nana: Auf Deko aufbinden
  • Kann auch freischwimmend gelassen werden (treibt dann umher)
  • Alle 2-3 Monate alte Blätter entfernen

Standort: Mittelgrund bis Hintergrund


Microsorum pteropus (Javafarn)

Exotische Optik für Malawi Becken.

Eigenschaften:

  • Gefiederte, farnähnliche Blätter
  • Mittelgrün, leicht transparent
  • Bildet Adventivpflanzen an Blättern (Ableger)
  • Robust, aber etwas anspruchsvoller als Anubias

Pflege:

  • Ebenfalls aufbinden, nicht einpflanzen
  • Mag leichte Strömung
  • Braune Punkte auf Blättern = normal (Sporen, keine Krankheit)

Standort: Mittelgrund, auf Steinen

Wichtig: Braucht etwas mehr Licht als Anubias, aber nicht zu hell!


Crinum calamistratum (Krause Hakenlilie)

Für Fortgeschrittene.

Eigenschaften:

  • Lange (bis 1m), gewellte, schmale Blätter
  • Sehr dekorativ, exotischer Look
  • Bildet große Zwiebel
  • Relativ langsam wachsend

Pflege:

  • Zwiebel zu 2/3 in Sand eingraben
  • Nicht zu oft umsetzen (mag Standortwechsel nicht)
  • Regelmäßig alte Blätter entfernen

Standort: Hintergrund

Vorsicht: Wird manchmal angeknabbert, aber meist toleriert.

Richtig einpflanzen und befestigen

Vallisneria-Arten (im Sand):

  1. Pflanze aus Topf entfernen, Steinwolle vorsichtig abspülen
  2. Wurzeln auf 3-4 cm kürzen (fördert neues Wurzelwachstum)
  3. Mit dem Finger ca. 5 cm tiefes Loch in Sand graben
  4. Pflanze einsetzen, Wurzeln dürfen nicht nach oben stehen
  5. Sand rundherum fest andrücken
  6. Einen flachen Stein über die Pflanzstelle legen (Schutz vor Ausgrabung)
  7. Nach 2-3 Wochen ist die Pflanze fest verwurzelt, Stein kann weg

Aufsitzerpflanzen (Anubias, Javafarn):

Methode 1 – Aufbinden:

  • Nylonfaden, Angelschnur oder Baumwollgarn verwenden
  • Pflanze auf Stein oder Wurzel legen
  • Mehrmals fest umwickeln, aber Rhizom nicht abschnüren
  • Nach 4-6 Wochen ist die Pflanze festgewachsen, Faden kann entfernt werden

Methode 2 – Aufkleben:

  • Sekundenkleber (Cyanacrylat-Basis, fischsicher!)
  • Pflanze und Stein aus Wasser nehmen, kurz abtrocknen
  • Wenige Tropfen Kleber auf Stein
  • Pflanze sofort aufdrücken, 30 Sekunden halten
  • 5 Minuten warten, dann zurück ins Wasser
  • Hält bombenfest!

Profi-Tipp: Anubias kannst du auch in Felsspalten stecken – sie wachsen dort von selbst fest.

Barsche graben gerne

Weil Malawi Barsche gerne im Boden graben, sollten die Pflanzen zu Beginn an Steinen festgebunden werden bis sie angewurzelt sind. Machst du das nicht, werden sie bald von den Fischen ausgegraben und im Becken herum schwimmen.

Eine andere Möglichkeit die Pflanzen vor den grabwütigen Barschen zu schützen ist, sie in einen kleinen Blumentopf zu setzen und diesen im Sand einzugraben.

Pflanzen vor grabwütigen Barschen schützen

Malawi Barsche sind passionierte Buddler – mit diesen Tricks überleben deine Pflanzen:

Schutzmethode 1 – Pflanzkorb:

  • Kleinen Kunststoff-Pflanzkorb mit Sand füllen
  • Pflanze einsetzen
  • Korb komplett im Sand vergraben (nur Pflanze ragt raus)
  • Barsche können die Pflanze nicht ausgraben

Schutzmethode 2 – Steinbarriere:

  • Große, flache Steine um die Pflanze legen
  • Bildet “Schutzring”
  • Barsche graben nur außerhalb

Schutzmethode 3 – Topfpflanzen:

  • Pflanze im kleinen Tontopf lassen
  • Topf komplett vergraben
  • Ähnlich wie Pflanzkorb, aber natürlicher

Schutzmethode 4 – Nur Aufsitzer verwenden:

  • Anubias und Javafarn auf Steinen = 100% sicher
  • Können nicht ausgegraben werden
  • Werden auch nicht gefressen

Das funktioniert NICHT:

  • Einfach tiefer pflanzen (Barsche graben einfach tiefer)
  • Zu viele Pflanzen (Überladung sieht unnatürlich aus)
  • Weichblättrige Pflanzen (werden sofort abgeweidet)

Langfristige Lösung: Nach 3-4 Wochen haben die Barsche das Buddel-Interesse meist verloren. Dann können Schutzmechanismen entfernt werden.

Beleuchtung für Pflanzen im Malawibecken

Die Beleuchtung ist ein Balanceakt zwischen Pflanzenbedürfnissen und Fischanforderungen:

Was brauchen Malawi Barsche?

  • Eher gedämpftes Licht
  • 0,3-0,5 Watt pro Liter
  • 10-12 Stunden Beleuchtung täglich
  • Zu helles Licht = scheue, blasse Fische

Was brauchen die empfohlenen Pflanzen?

  • Anubias, Javafarn: Wenig Licht (0,25-0,4 Watt/Liter) ✓ Perfekt!
  • Vallisneria: Mittleres Licht (0,4-0,6 Watt/Liter) ✓ OK, wächst langsamer

Optimale Einstellung:

  • 0,4 Watt pro Liter als Kompromiss
  • LED-Beleuchtung mit warmweißem Spektrum (3000-4000K)
  • 10-12 Stunden täglich

Bei zu viel Licht:

  • Algenplage (Grün-, Bart-, Pinselalgen)
  • Fische verstecken sich
  • Pflanzen werden nicht schöner

Bei zu wenig Licht:

  • Vallisneria wächst kaum/geht ein
  • Anubias bleibt dunkelgrün (was gut ist)
  • Keine Algenprobleme

Profi-Tipp: Eine Mittagspause (2-3 Stunden Beleuchtung aus) reduziert Algenwachstum ohne Pflanzen zu schädigen.

Pflege und Rückschnitt

Regelmäßige Pflege (wöchentlich):

  • Abgestorbene, braune Blätter entfernen (einfach abzupfen)
  • Algenbewuchs auf Blättern vorsichtig abwischen
  • Pflanzendebris absaugen

Vallisneria-Pflege:

  • Braune Blattspitzen mit Schere abschneiden
  • Zu lange Blätter kürzen (schräg schneiden)
  • Ausläufer nach Belieben entfernen oder wachsen lassen
  • Alle 2-3 Monate: Alte, vergilbte Blätter komplett entfernen

Anubias-Pflege:

  • Kaum nötig, sehr pflegeleicht
  • Alte Blätter alle 1-2 Monate abschneiden
  • Rhizom gelegentlich von Algen befreien
  • Bei zu dichtem Wuchs: Teilen und neu aufbinden

Javafarn-Pflege:

  • Alte Wedel am Rhizom abschneiden
  • Adventivpflanzen (kleine Ableger auf Blättern) können abgenommen und neu gepflanzt werden
  • Rhizom nicht beschädigen!

Wichtig: Keine Pflanzendünger verwenden! Die empfohlenen Pflanzen kommen ohne aus und Dünger schadet den Fischen.

Eisendünger? Maximal 1x monatlich in sehr geringer Dosierung (50% der Herstellerempfehlung), wenn Vallisneria gelbe Blätter bekommt. Aber nur im Notfall!

Was ist mit Plastikpflanzen?

Plastikpflanzen sind Geschmackssache. Die einen mögen sie, die anderen nicht. Allerdings können Plastikpflanzen eine Alternative darstellen, wenn du dich nicht mit echten Pflanzen herumschlagen willst. Für einen schönen farblichen Kontrast sorgen sie allemal. Und die Pflege fällt auch einfacher aus. Auch wenn Pflanzen in einem Malawibecken sehr langsam wachsen, mit etwas Arbeit sind sie immer verbunden. Zum Beispiel musst du abgestorbene Blätter entfernen und die Pflanzen an Steinen befestigen.

Alternativen: Künstliche Pflanzen

Plastikpflanzen sind eine legitime Option – hier die Fakten:

Vorteile von Kunstpflanzen:

  • Null Pflegeaufwand
  • Werden nicht ausgegraben oder gefressen
  • Behalten dauerhaft ihre Form und Farbe
  • Können beliebig platziert werden (auch mitten im Schwimmbereich)
  • Kein Lichtbedarf
  • Keine abgestorbenen Blätter
  • Günstiger als ständiger Pflanzenersatz

Nachteile:

  • Keine Wasseraufbereitung (kein Nitratabbau)
  • Oft unnatürlicher Look (zu grelle Farben)
  • Können Algen ansetzen (müssen gereinigt werden)
  • Moralische Frage: Ist das noch “artgerecht”?

Wenn Kunstpflanzen, dann richtig:

  • Natürliche Farben wählen (dunkelgrün, nicht neongrün)
  • Realistische Pflanzenarten (z.B. Vallisneria-Imitate)
  • Mit Steinen beschweren (sonst treiben sie auf)
  • Gelegentlich rausnehmen und Algen abwaschen

Gute Kunstpflanzen für Malawi:

  • Vallisneria-Nachbildungen
  • Anubias-Imitate
  • Einfache, grüne Plastikpflanzen ohne Blüten

Schlechte Wahl:

  • Bunte, unrealistische Pflanzen (pink, lila, türkis)
  • Pflanzen mit scharfen Kanten (Verletzungsgefahr)
  • Zu dichte, buschige Imitate (passen nicht zum Biotop)

Kompromiss: Mix aus wenigen echten Anubias (für Wasserqualität) und einigen Kunstpflanzen (für Optik).

Wo gibt es geeignete Pflanzen?

Barschfeste Aquarienpflanzen solltest du in jedem Aquaristik Laden finden. Solltest du keinen Laden in der Nähe haben, kannst du sie auch in einem Onlineshop kaufen. Pflanzen sind da sehr unempfindlich und die paar Tage am Postweg tun ihnen nichts. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Zooplus gemacht. Die Pflanzen sahen immer sehr schön und gesund aus.

Häufige Probleme und Lösungen

Problem 1: Vallisneria wird ständig ausgegraben → Pflanzkorb verwenden oder mit Steinen schützen (siehe Abschnitt “Pflanzen schützen”)

Problem 2: Anubias bekommt schwarze Blätter → Zu wenig Strömung oder Rhizom wurde eingepflanzt (fault!) → Lösung: Auf Stein setzen, mehr Wasserbewegung

Problem 3: Vallisneria bekommt gelbe Blätter → Eisenmangel (selten) oder zu wenig Licht → Lösung: Beleuchtung erhöhen oder minimale Eisendüngung

Problem 4: Pflanzen wachsen kaum → Normal! Im Malawibecken ist langsames Wachstum gewollt → Zu schnelles Wachstum würde mehr Pflege bedeuten

Problem 5: Algen auf Pflanzenblättern → Zu viel Licht oder zu viel Futter → Lösung: Beleuchtungsdauer reduzieren, weniger füttern, Blätter abwischen

Problem 6: Javafarn wird braun → Zu helles Licht oder schlechte Wasserqualität → Lösung: Schattigeren Platz suchen, Wasserwechsel erhöhen

Problem 7: Pflanzen werden angefressen → Falsche Pflanzenart (zu weichblättrig) oder zu wenig Futter → Lösung: Nur empfohlene Arten verwenden, Futtermenge prüfen

Problem 8: Stinkende, faulende Pflanze → Rhizom wurde vergraben oder Pflanze ist abgestorben → Lösung: Sofort entfernen! Vergiftet Wasser

Die besten Gestaltungskonzepte

Minimalismus (Empfohlen für Anfänger):

  • 3-5 Anubias auf verschiedenen Steinen
  • Keine Bodenpflanzen
  • Sauber, pflegeleicht, biotopnah
  • Ideal für Mbuna-Becken

Vallisneria-Wald (Klassisch):

  • Vallisneria spiralis im Hintergrund gepflanzt
  • Bildet dichte “Wand” hinter den Steinen
  • 2-3 Anubias im Vordergrund als Akzent
  • Ideal für größere Becken (500L+)

Seitenbepflanzung:

  • Linke oder rechte Seite mit Vallisneria
  • Rest des Beckens frei
  • Asymmetrisch, modern
  • Viel Schwimmraum für Non-Mbunas

Mix-Konzept:

  • Mehrere verschiedene Anubias-Arten auf Steinen
  • Eine Ecke mit Vallisneria
  • Ein Javafarn als Highlight
  • Abwechslungsreich, aber aufwendiger

Puristisch (Biotop-Konzept):

  • Gar keine Pflanzen
  • Nur Steine und Sand
  • Am naturnahesten
  • Für Puristen

Tipp: Weniger ist mehr! 5 gut platzierte Pflanzen wirken besser als 20 wild verteilte.

Fazit

Auch wenn Pflanzen im Malawi Aquarium nicht nötig sind, kannst du ein paar hartblättrige Pflanzen als dekoratives Element mit ins Becken geben. Willst du dich nicht mit echten Pflanzen herumschlagen, sind Plastikpflanzen durchaus eine Alternative. In jedem Fall solltest du die Pflanzen aber befestigen, da die grabwütigen Barsche diese sonst ausbuddeln.